Davao de Oro, Provinz auf den Philippinen, Mindanao.
Davao de Oro ist eine Provinz auf der Insel Mindanao auf den Philippinen, die Berge, Flüsse und weite Tallandschaften umfasst. Die Ortschaften verteilen sich über Hänge und Ebenen, verbunden durch kurvenreiche Straßen, die durch bewaldete Gebiete und landwirtschaftliche Flächen führen.
Die Provinz entstand 1998 durch Abtrennung von Davao del Norte und erhielt 2019 ihren heutigen Namen nach einer Volksbefragung. Die frühere Bezeichnung Compostela Valley verwies auf spanische Siedler, während der neue Name die Bergbautradition der Region widerspiegelt.
Einheimische Gemeinschaften sprechen lokale Dialekte und pflegen Handwerkstraditionen, die in kleinen Werkstätten entlang der Hauptstraßen sichtbar werden. Märkte zeigen landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den Tälern, während Feste in den Ortschaften religiöse und indigene Bräuche miteinander verbinden.
Nabunturan dient als Hauptstadt und bietet Unterkünfte sowie Busverbindungen zu anderen Gemeinden entlang der nationalen Fernstraßen. Die beste Reisezeit liegt außerhalb der stärksten Regenmonate, wenn die Straßen in den Bergen besser passierbar sind.
Der Name der Provinz bedeutet wörtlich Gold, und Besucher bemerken oft kleine Goldwäschereibetriebe entlang der Flüsse in abgelegenen Tälern. Einige Ortschaften zeigen noch Spuren alter Minenschächte, die heute als Erinnerungsorte für die Bergbaugeschichte dienen.
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