Marinduque, Inselprovinz in der Mimaropa-Region, Philippinen
Marinduque ist eine Inselprovinz zwischen der Tayabas-Bucht und der Sibuyan-See in der Region Mimaropa auf den Philippinen. Die Landschaft verbindet Küstenabschnitte mit bewaldeten Bergen und zahlreichen Höhlen im Inneren der Insel.
Die spanische Kolonialzeit begann 1571, als Pater Pedro de Herrera das Christentum auf die Insel brachte. Diese frühe Missionierung formte dauerhaft die religiösen Traditionen der Provinz.
Während der Karwoche verwandeln sich die Ortschaften durch das Moriones-Fest, bei dem Einheimische in Kostümen römischer Soldaten biblische Szenen nachstellen. Diese Tradition prägt das Gesicht der Insel und zieht Besucher aus allen Landesteilen an.
Reisende erreichen die Insel per Direktflug von Manila oder mit regelmäßigen Fährdiensten aus benachbarten Provinzen. Die Straßen verbinden kleinere Orte miteinander, und Dreiräder dienen als gängiges Fortbewegungsmittel vor Ort.
Die Provinz markiert das geografische Zentrum des philippinischen Archipels. Der Berg Malindig erhebt sich dabei auf 1157 Meter über dem Meeresspiegel und dominiert die Landschaft der Insel.
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