Oriental Mindoro, Verwaltungsprovinz auf der Insel Mindoro, Philippinen
Oriental Mindoro ist eine Verwaltungsprovinz im östlichen Teil der Insel Mindoro auf den Philippinen, mit Küstenebenen, die in dicht bewaldete Bergzüge übergehen. Die Landschaft reicht von schwarzen Sandstränden und Mangrovenwäldern an der Küste bis zu Nebelwäldern in höheren Lagen, wobei die zentralen Bergketten die Provinz vom westlichen Nachbarn trennen.
Die östliche Hälfte Mindoros wurde 1950 durch eine Gesetzgebung der philippinischen Republik als eigenständige Provinz formiert, nachdem sie zuvor gemeinsam mit dem westlichen Teil verwaltet worden war. Während der amerikanischen Kolonialzeit war das Gebiet Teil eines größeren Verwaltungsbezirks, der mehrere Inseln umfasste.
Die Bezeichnung Mindoro leitet sich vom spanischen Ausdruck für Goldmine ab, eine Erinnerung an die frühen Schürfversuche der Kolonialzeit. In den Bergdörfern praktizieren die Bewohner bis heute eine Schriftform namens Baybayin, die auf Bambusstreifen geritzt wird und zu den ältesten Schreibsystemen der Region gehört.
Besucher erreichen die Provinz mit Fähren von Manila nach Calapan, die mehrmals täglich verkehren und rund zwei Stunden dauern. Die Straßen im Landesinneren führen durch Gebirgspässe mit Steigungen, daher empfiehlt sich ein geländegängiges Fahrzeug für Fahrten abseits der Hauptrouten.
Die Gewässer vor der Küste gehören zum Korallendreieck und beherbergen eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Meeresarten auf engem Raum. Fischer aus den Küstendörfern nutzen traditionelle Auslegerboote, um in diesen artenreichen Gewässern ihre täglichen Fänge zu machen.
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