Quirino, Gebirgsprovinz im Cagayan-Tal, Philippinen
Quirino ist eine Provinz im Cagayan Valley, die sich über Bergland mit der Sierra Madre als natürliche Grenze nach Osten und Süden erstreckt. Das Territorium setzt sich aus mehreren Gemeinden zusammen, die durch Flüsse und Bergpässe miteinander verbunden sind.
Das Gebiet existierte während der spanischen Kolonialzeit weitgehend unabhängig, bis es 1972 von Nueva Vizcaya getrennt wurde und zur eigenständigen Provinz ernannt. Diese Trennung markierte den Beginn ihrer modernen administrativen Geschichte als unabhängige Verwaltungseinheit.
Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen Sprachgruppen, wobei Ilokano-Sprecher in den flachen Gebieten und Ifugao-Gemeinschaften in den Bergregionen anzutreffen sind. Diese sprachliche Vielfalt prägt das tägliche Leben und die sozialen Verbindungen in den einzelnen Gemeinden.
Innerhalb der Provinz funktioniert der Verkehr durch ein Netzwerk von Bussen, Jeepneys und Dreirad-Taxis in jeder Gemeinde. Die bergige Topografie bedeutet, dass Reisen zwischen abgelegenen Orten länger dauern können als auf flacherem Gelände.
Die Region bedeckt den Großteil seiner Fläche mit Bergen und ist gleichzeitig eines der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete des Landes. Diese Kombination aus steilem Gelände und landwirtschaftlicher Produktivität macht sie für die nationale Lebensmittelversorgung wichtig.
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