Siquijor, Inselprovinz in Zentralvisayas, Philippinen
Siquijor ist eine philippinische Provinz in der Region Central Visayas, die aus einer tropischen Insel vor der Südostküste von Negros besteht. Die Verwaltung umfasst sechs Gemeinden, die sich entlang der Küste verteilen und durch eine Ringstraße miteinander verbunden sind.
Die spanische Kolonialverwaltung organisierte die Insel jahrhundertelang als Teil von Negros Oriental, bis sie 1971 eine eigene Provinz wurde. Diese Trennung folgte auf lokale Bemühungen um größere administrative Selbständigkeit innerhalb der philippinischen Republik.
Die Insel trägt ihren Namen nach einem spanischen Wort für Feuerglut, das sich auf das Leuchten von Glühwürmchen in Küstenbäumen bezieht. Besucher begegnen heute noch Traditionen der Kräuterkunde, bei denen Heiler während der Karwoche besondere Pflanzen sammeln und verarbeiten.
Passagierboote verbinden die Insel mehrmals täglich mit Dumaguete und benötigen etwa eine Stunde für die Überfahrt über die ruhige See. Die Ringstraße lässt sich bequem mit gemieteten Motorrädern oder Trishaws erkunden, wobei eine vollständige Umrundung einen halben Tag dauert.
In den Jahrhundertbaum am Balete Drive strömt Süßwasser aus den Wurzeln und bildet ein natürliches Bad, in dem kleine Fische die Füße der Badenden sanft berühren. Auf der ganzen Insel stehen verwitterte steinerne Hexenfiguren am Straßenrand, die an die Folklore der Region erinnern.
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