Zamboanga del Sur, Provinz auf der Halbinsel Zamboanga, Philippinen
Zamboanga del Sur ist eine Provinz auf der westlichen Seite von Mindanao, die sich vom Landesinneren bis zur Küste erstreckt und 26 Gemeinden sowie die Hauptstadt Pagadian umfasst. Das Gebiet weist hügeliges Terrain mit landwirtschaftlichen Tälern, Waldgebieten und Küstenstreifen auf, wo kleinere Häfen und Fischerdörfer liegen.
Die Region wurde am 6. Juni 1952 zur eigenständigen Provinz, als die ursprüngliche Provinz Zamboanga geteilt wurde und zunächst elf Gemeinden sowie Zamboanga City und Basilan umfasste. Später trennten sich einzelne Gebiete ab, sodass die heutige Form allmählich entstand.
Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen, darunter Subanen, Maguindanaon und weitere Gemeinschaften, die jeweils eigene Sprachen und Traditionen pflegen. In kleineren Küstenorten leben Fischer, während im Landesinneren Bauern arbeiten, sodass man die alltäglichen Gewohnheiten beider Lebensweisen beobachten kann.
Die Regenzeit bringt kräftige Niederschläge, während es das ganze Jahr über warm bleibt, sodass man leichte Kleidung und Regenschutz einpacken sollte. Straßen verbinden die Orte untereinander, doch manche Wege im Landesinneren sind unbefestigt und bei Nässe schwerer befahrbar.
Das Gebiet um Bayog birgt reiche Vorkommen an Gold und Kupfer, die seit Jahrzehnten im kleineren Maßstab abgebaut werden. In manchen Tälern sieht man Schürfer bei der Arbeit, was einen Einblick in eine Wirtschaftsform gibt, die noch immer vor Ort präsent ist.
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