Guiguinto, Gemeinde auf den Philippinen
Guiguinto ist eine Gemeinde in der Provinz Bulacan auf der Philippinen, nördlich von Manila gelegen, geprägt von flachem Land und Reisfeldern. Der Ort besteht aus 14 Barangays mit einfachen Häusern, kleinen Läden und grünen Flächen, die ihm einen ländlichen Charakter verleihen.
Guiguinto wurde 1641 während der Spanischen Kolonialzeit gegründet und war im späten 19. Jahrhundert ein Schauplatz des Widerstands gegen die Kolonialmacht. Der Name soll auf das tagalogische Wort "ginto" zurückgehen, was Gold bedeutet, obwohl verschiedene Überlieferungen unterschiedliche Ursprünge anführen.
Das Halamanan-Festival, das jeden Januar stattfindet, feiert die Tradition des Gartenbaus, für die Guiguinto bekannt ist. Besucher können kunstvolle Blumen- und Pflanzenarrangements bewundern, die von den Einwohnern mit großer Sorgfalt gestaltet werden.
Die Stadt ist von Manila aus gut mit dem Bus oder dem Auto erreichbar und liegt an einer der Hauptstraßen nach Norden. Der Januar ist ein guter Zeitpunkt für einen Besuch, da dann das lokale Festival stattfindet und die Straßen mit Blumen und Pflanzen geschmückt sind.
Eine lokale Legende erzählt von einem goldenen Stier, der nachts vom Fluss zur Kirche wandert und einen Schatz unter der Erde bewachen soll. Einige Bewohner bringen diese Geschichte mit dem Namen der Stadt in Verbindung, der auf das tagalogische Wort für Gold zurückgehen soll.
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