Calamian Islands, Archipel in Palawan, Philippinen.
Die Calamian-Inseln sind ein Archipel im nördlichen Teil der Provinz Palawan auf den Philippinen, bestehend aus den Hauptinseln Busuanga, Culion und Coron sowie rund 95 kleineren Koralleninseln. Die Küstenlinien sind zerklüftet und von flachen Lagunen und kleinen Landzungen durchzogen, die das Meer in zahlreiche Buchten aufteilen.
Im 17. Jahrhundert kamen spanische Kolonisatoren in die Region und errichteten befestigte Siedlungen, die die gesellschaftliche Struktur der Inselgemeinschaften tiefgreifend veränderten. Culion wurde später, zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter amerikanischer Herrschaft, zu einer der größten Leprakolonien der Welt.
Die Tagbanua, eine der ältesten indigenen Gruppen der Philippinen, leben auf mehreren Inseln und pflegen die Tradition des Tablay-Gesangs, bei dem Geschichten und Erinnerungen mündlich weitergegeben werden. Wer die Inseln besucht, kann bei lokalen Festen Zeuge dieser lebendigen Gesangspraxis werden.
Das Städtchen Coron auf der Insel Busuanga ist der wichtigste Ausgangspunkt für Besucher des Archipels und bietet Anschluss an die umliegenden Inseln per Boot. Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit, wenn das Meer ruhiger ist und die Überfahrten angenehmer verlaufen.
Vor den Inseln liegen mehrere japanische Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Meeresgrund, die heute von Korallen bedeckt sind und als natürliche Riffe dienen. Einige dieser Wracks liegen so flach, dass sie auch für wenig erfahrene Taucher gut erreichbar sind.
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