Loreto, Verwaltungsgemeinde auf den Dinagat-Inseln, Philippinen
Loreto ist eine Gemeinde im Norden der Dinagat-Inseln und erstreckt sich über einen Teil der Inselprovinz. Das Territorium grenzt im Osten an den Pazifischen Ozean und im Westen an die Meerenge von Surigao.
Das Gebiet erhielt 1847 zunächst den Namen Mabua und wurde 1881 in Loreto umbenannt, um die Tochter des Provinzgouverneurs zu ehren. Es erlangte 1919 seinen Status als eigenständige Gemeinde.
Die Gemeinde wird von Sprechern mehrerer Sprachen geprägt, darunter Cebuano, Surigaonon, Tagalog und Waray, was die kulturelle Vielfalt der Region widerspiegelt. Diese sprachliche Mischung zeigt sich im Alltag und in den sozialen Beziehungen zwischen den Bewohnern.
Besucher sollten wissen, dass die Region bergbau-orientiert ist und mehrere Mineralvorkommen wie Chromit, Mangan, Kupfer, Kohle und Gold besitzt, die das Wirtschaftsleben prägen. Die Infrastruktur und das Transportnetz sind an diese Industrie angepasst.
Das Gebiet spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes, als es am 17. Oktober 1944 zum ersten Landungspunkt der amerikanischen Befreiungstruppen wurde. An diesem Tag kehrte die amerikanische Flagge zum ersten Mal seit der Besetzung wieder auf philippinisches Boden zurück.
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