Hibok-Hibok, Aktiver Vulkan in Camiguin, Philippinen
Der Mount Hibok-Hibok ist ein aktiver Stratovulkan auf der Insel Camiguin im Norden Mindanaos. Der Gipfel erreicht 1.332 Meter Höhe und besteht aus mehreren Lavadomen mit drei Kraterseen im Inneren der Struktur.
Im Jahr 1951 brach der Vulkan aus und verursachte schwere Schäden durch Lavaströme und giftige Gase. Die Eruption forderte über 3.000 Todesopfer und führte zur Umsiedlung der Hälfte der Inselbevölkerung.
Der Name leitet sich vom lokalen Wort für Krümmung ab und bezieht sich auf die gebogene Form des Gipfels. Fischer und Bauern in den umliegenden Dörfern nutzen das Aussehen des Berges als traditionelle Wettervorhersage.
Wanderer müssen vor dem Aufstieg eine Genehmigung beim örtlichen Umweltamt beantragen und werden von registrierten Führern begleitet. Der Weg zur Spitze dauert normalerweise drei bis fünf Stunden und führt durch dichten Dschungel mit steilen Abschnitten.
Die vulkanische Aktivität ließ Teile der Küste absinken und schuf einen versunkenen Friedhof vor der Küste. Markierungen ragen heute aus dem Wasser und zeigen die Lage der alten Grabstätten unter der Meeresoberfläche.
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