Fort Pilar, Militärfort in Zamboanga City, Philippinen.
Fort Pilar ist eine militärische Festung aus Korallensteinen in Zamboanga City auf den Philippinen, mit rechteckigem Grundriss und zentralem Innenhof. Die dicken Mauern umschließen eine Kapelle, mehrere Nebengebäude und einen Wehrgang, der den Blick auf die Meerenge freigibt.
Spanische Truppen errichteten die Festung 1635 unter der Leitung von Melchor de Vera, um Siedler vor Piraten und fremden Invasoren zu schützen. Während einer Belagerung im Jahr 1734 soll die Jungfrau Maria einem Soldaten erschienen sein, was dem Ort fortan religiöse Bedeutung verlieh.
Der Name erinnert an die Verehrung der Jungfrau Maria del Pilar, deren Schrein in der Ostmauer steht und Gläubige aus der ganzen Region anzieht. Pilger und Besucher kommen hierher, um Kerzen zu entzünden und in der kleinen Kapelle zu beten, die heute noch regelmäßig genutzt wird.
Der Zugang erfolgt über ein Haupttor im Norden, das zu einem offenen Hof führt, von dem aus Besucher Kapelle, Museum und Wehrgänge erreichen. Die Ausstellung zeigt Waffen, Uniformen und Karten aus der Kolonialzeit, während das gesamte Gelände frei begehbar ist.
Die Korallenblöcke stammen aus dem Meer in unmittelbarer Nähe und wurden von Hand bearbeitet, bevor sie in die Mauern eingebaut wurden. Manche Steine zeigen noch die ursprünglichen Rillen und Vertiefungen, die das natürliche Wachstum der Korallen erkennen lassen.
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