Tagaytay, Bergstadt in Cavite, Philippinen
Tagaytay ist eine Stadt auf einem Bergrücken in der Provinz Cavite, etwa 60 Kilometer südlich von Manila gelegen. Die Hauptstraße zieht sich über mehrere Kilometer entlang der Kammlinie und bietet direkte Sicht auf den Taal-See mit seinem Vulkan in der Mitte.
Während der Revolution von 1896 nutzten Kämpfer die bewaldeten Hänge und engen Pfade als natürlichen Schutz vor spanischen Truppen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Gegend langsam zu einem Erholungsort, vor allem wegen der kühleren Luft und der Nähe zur Hauptstadt.
Der Name leitet sich von einem lokalen Begriff für einen Bergrücken ab, und Bewohner nutzen den kühleren Morgen gerne für kurze Spaziergänge entlang der Aussichtspunkte. Viele der kleinen Restaurants und Cafés entlang der Hauptstraße servieren bulalo, eine kräftige Knochenmarksuppe, die bei dem frischen Bergklima besonders gut schmeckt.
Die durchgehend niedrigere Temperatur im Vergleich zu Manila macht einen Besuch das ganze Jahr über angenehm, besonders in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Die Hauptstraße verfügt über mehrere Aussichtspunkte, die zu Fuß oder mit dem Fahrzeug leicht erreichbar sind.
Mount Sungay erreicht 709 Meter über dem Meeresspiegel und bildet damit die höchste Erhebung der gesamten Provinz Cavite. An klaren Tagen erlaubt die Höhenlage auch Fernsichten bis nach Manila Bay und in benachbarte Provinzen.
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