Pila, Gemeinde in der philippinischen Provinz Laguna
Pila ist eine Gemeinde in der Provinz Laguna auf den Philippinen, bekannt für ihre gut erhaltenen kolonialen Gebäude und ruhigen Straßen. Das Zentrum wird durch einen Kirchenplatz geprägt, wo die San Antonio de Padua Kirche mit ihrem roten Glockenturm die Skyline dominiert und traditionelle Häuser aus Stein und Holz die umgebenden Blöcke säumen.
Pila war eines der ältesten Siedlungen der Philippinen, das bereits vor über tausend Jahren besiedelt war, wie archäologische Keramikfunde zeigen. Mit der Ankunft der Spanier im späten 16. Jahrhundert wurde es 1578 als 'La Noble Villa de Pila' gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für Druck und Bildung, nachdem die Franziskaner 1611 die erste Druckerei des Landes etablierten.
Der Name 'Pila' stammt von der ursprünglichen Bezeichnung 'Pagalangan', was 'Ort der Verehrung' bedeutet. Dieses spirituelle Erbe ist bis heute spürbar, wenn man durch die ruhigen Straßen geht und die Gemeinschaft bemerkt, die sich um die alte Kirche und die Feierlichkeiten wie das Flores de Mayo Festival versammelt.
Die Stadt ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die meisten historischen Gebäude und Sehenswürdigkeiten innerhalb des zentralen Platzes und der angrenzenden Straßen konzentriert sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und morgens oder spätnachmittags kommen, wenn es weniger heiß ist und die Lichtverhältnisse für Fotografie besser sind.
Während die meisten umliegenden Gemeinden im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden erlitten, blieb Pila relativ unversehrt und bewahrt daher ein kohärentes Bild des Philippinen-Alltags aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dies macht es zu einem seltenen Zeugnis dafür, wie eine Kolonialstadt in dieser Ära wirklich aussah und funktionierte.
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