Panay, Insel in den westlichen Visayas, Philippinen.
Panay ist eine dreieckige Insel in der Region Western Visayas auf den Philippinen, mit Gebirgsketten entlang der Westküste und weiten Tiefebenen im Inneren. Die Insel ist in vier Provinzen unterteilt: Iloilo, Capiz, Aklan und Antique.
Vor dem 13. Jahrhundert war die Insel unter dem Namen Simsiman bekannt und diente später als Ausgangspunkt für regionale Handelsrouten während der spanischen Kolonialzeit. Iloilo, die heutige Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, war damals einer der wichtigsten Häfen der spanischen Kolonialverwaltung auf den Philippinen.
Panay ist in vier Provinzen aufgeteilt, in denen jeweils eigene Sprachen gesprochen werden: Hiligaynon, Kinaray-a, Aklanon und Capiznon. Wer von einer Provinz zur nächsten reist, bemerkt, wie sich Klang und Rhythmus der Sprache deutlich verändern.
Die Insel verfügt über zwei Flughäfen, einen in Iloilo und einen in Kalibo, die beide internationale Verbindungen anbieten. Ein Straßennetz verbindet alle vier Provinzen, und Busse oder Mietwagen sind die gängigsten Möglichkeiten, sich zwischen den Städten zu bewegen.
Der Fluss Panay, der der Insel ihren Namen gab, verläuft quer durch die Insel und mündet schließlich in die Sibuyan-See. Obwohl er das Herzstück des Landes prägt, wird er von den meisten Besuchern kaum bemerkt, da er abseits der Haupttouristenpfade liegt.
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