Gumaca, Gemeinde auf den Philippinen
Gumaca ist eine Gemeinde auf den Philippinen, die in der Provinz Quezon nahe der Küste liegt und sich durch einfache Häuser, belebte Märkte und ruhige Straßen auszeichnet. Das Gebiet ist flach mit Feldern, Kokospalmen und Wasserläufen, die das tägliche Leben der Einwohner prägen.
Diese Gemeinde wurde bereits im 14. Jahrhundert an der südlichen Seite des Flusses Palanas gegründet und war lange vor der spanischen Ankunft eine belebte Siedlung mit lokalen Führern. Ende des 16. Jahrhunderts wurde sie offiziell als Stadt gegründet und der heilige Diego von Alcala wurde ihr Schutzpatron durch einen spanischen Franziskaner.
Der Name Gumaca stammt von "Bumaka", was "der eine, der kämpfte" bedeutet und spricht für eine Geschichte von Widerstandsfähigkeit. Die Bewohner praktizieren heute noch traditionelle Feste wie das Arana und Baluarte Festival, bei dem Gemeinden bunte Bambusbögen mit Ernte schmücken und diese gemeinschaftlich mit der Nachbarschaft teilen.
Das Gelände ist klein genug, um zu Fuß erkundet zu werden, und man kann Tricycles oder lokale Busse für längere Strecken nutzen. Die Straßen sind sicher und die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Regenzeit, wenn die Wetterbedingungen angenehmer sind.
Die Kathedrale von San Diego de Alcala gilt als die älteste Kirche in der Provinz Quezon und wurde 1582 erbaut, obwohl sie nach Angriffen durch Invasoren zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Ein alter Festungsturm namens Castillo in der Nähe der Küste bietet einen Blick über die Lamon Bucht und erinnert an die Zeit, als die Spanier die Gegend militärisch kontrollierten.
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