Cotabato City, Verwaltungszentrum in Mindanao, Philippinen.
Cotabato City ist das Verwaltungszentrum der Bangsamoro-Region und erstreckt sich über etwa 176 Quadratkilometer im zentralen Mindanao, wobei ein Großteil der Fläche unterhalb des Meeresspiegels liegt. Die Stadt besteht aus mehreren Distrikten entlang des Mindanao-Flusses und verbindet dichte Wohngebiete mit Regierungsgebäuden, Märkten und religiösen Einrichtungen.
Spanische Truppen errichteten 1861 eine Militärbasis in der Region und machten die Siedlung zur Hauptstadt ihres Einflussbereichs in Mindanao. Nach der amerikanischen Kolonialzeit und der japanischen Besatzung wurde die Stadt später Sitz der neu gegründeten Bangsamoro-Regierung.
Die Stadt trägt ihren Namen vom maguindanaonischen Kuta Watu, was steinerne Festung bedeutet und auf die ursprüngliche Siedlung der Maguindanaon-Bevölkerung hinweist. Heute sieht man diese Herkunft in den Moscheekuppeln, den Märkten und der weitverbreiteten Verwendung der maguindanaonischen Sprache im Alltag vieler Bewohner.
Mehrere Busterminals verbinden die Stadt mit General Santos und Davao, wobei die Fahrtzeiten je nach Verkehr und Straßenbedingungen schwanken können. Die niedrig gelegenen Gebiete sind während der Regenzeit anfällig für Überschwemmungen, daher sollte man die Wetterlage vor einem Besuch prüfen.
Die Sultan-Haji-Hassanal-Bolkiah-Moschee dominiert die Skyline als größtes islamisches Gotteshaus des Landes und zieht Besucher mit ihrer goldenen Kuppel und den schlanken Minaretten an. Ihre Gebetshalle kann mehrere tausend Gläubige aufnehmen und wird täglich für das gemeinschaftliche Gebet genutzt.
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