Taal, Caldera in Batangas, Philippinen
Die Caldera misst 25 Kilometer im Durchmesser und enthält einen See, aus dem eine bewohnte Vulkaninsel mit einem Krater aufragt, der wiederum einen kleineren Kratersee beherbergt. Das gesamte System bildet eine verschachtelte Abfolge von Wasser und Land innerhalb einer älteren vulkanischen Struktur in der Provinz Batangas.
Vier große Ausbrüche zwischen 500.000 und 100.000 Jahren formten die Caldera, während spätere Ereignisse die zentrale Insel schufen. Seit dem 16. Jahrhundert haben Chronisten Dutzende weitere Eruptionen dokumentiert, die die Landschaft und Siedlungsmuster verändert haben.
Fischerdörfer und Bauern leben auf den Hängen rund um den See und verkaufen frische Produkte auf Märkten, die von Generationen geprägt sind. Besucher sehen Boote am Ufer, die morgens ausfahren, und Felder mit Ananas und Kaffee, die trotz vulkanischer Gefahr gepflegt werden.
Das philippinische Vulkaninstitut veröffentlicht täglich Berichte über seismische Aktivitäten, die Besucher vor einem Ausflug einsehen sollten. Zugang zur Insel erfolgt ausschließlich per Boot, und die Bedingungen ändern sich schnell, je nach vulkanischer Warnstufe und Wetterlage.
Der Vulkan gilt als einer der tödlichsten weltweit aufgrund seiner Nähe zu dicht besiedelten Gebieten und der Unvorhersehbarkeit seiner Ausbrüche. Trotz dieser Gefahr bleibt die zentrale Insel bewohnt, mit Dörfern, Schulen und sogar einem kleinen Postamt im Kraterbereich.
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