Malacañang-Palast, Präsidentenpalast in San Miguel, Philippinen
Der Malacañang-Palast ist eine Präsidentenresidenz im Stadtteil San Miguel auf den Philippinen, die entlang des nördlichen Ufers des Pasig-Flusses liegt. Das Gebäude im spanischen Kolonialstil zeigt verzierte Innenhöfe, Bögen und Fenstergitter, die typisch für diese Bauweise sind.
Don Luis Rocha ließ das Anwesen 1750 als privates Sommerhaus errichten, bevor es später zu einer Residenz für spanische Gouverneure wurde. Nach der Unabhängigkeit in den 1940er Jahren übernahmen philippinische Präsidenten den Komplex als offizielle Amtswohnung.
Der_Empfangssaal_zeigt_eine_umfangreiche_Sammlung_von_Porträts,_die_jeden_philippinischen_Präsidenten_darstellen,_der_seit_der_Unabhängigkeit_im_Präsidentenamt_gedient_hat._Die_Besucher_können_die_Entwicklung_der_politischen_Führung_des_Landes_durch_diese_chronologisch_angeordneten_Gemälde_nachvollziehen.
Der Komplex umfasst mehrere Gebäude mit Gästehäusern, Regierungsbüros und der Kalayaan-Halle, die als historisches Museum dient. Besucher sollten sich vorab über die Zugangsregeln informieren, da bestimmte Bereiche nur zu festgelegten Zeiten geöffnet sind.
Das Gebäude blieb während der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend intakt, während viele umliegende Regierungsgebäude schwere Schäden erlitten. Diese Widerstandsfähigkeit wird oft der robusten Konstruktion und der Lage am Flussufer zugeschrieben.
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