Canlaon City, Gemeinde auf den Philippinen
Canlaon ist eine Stadt im Norden von Negros Oriental, die sich über hügeliges und flaches Land erstreckt und etwa 50.000 Menschen beherbergt. Die Stadt wird geprägt durch ihre Nähe zum Vulkan Canlaon und landwirtschaftliche Flächen mit Zuckerrohr, Mais und Reis, die von lokalen Bauern bewirtschaftet werden.
Die Stadt wurde 1946 gegründet und erhielt ein Jahr später ihren Namen, benannt nach der lokalen Bigo-Bäumen-Vegetation des Ortes. Während des Zweiten Weltkriegs war sie unter japanischer Besatzung, bis amerikanische und philippinische Truppen 1945 die Befreiung brachten.
Canlaon trägt seinen Namen von einer alten Geschichte über zwei Liebende namens Kan und Laon, deren Mythos Hoffnung und Einheit symbolisiert. Die Stadt lebt diese Werte jeden März während des Pasayaw Festivals, wenn Nachbarschaften in farbenfrohen Paraden und Straßentänzen ihre Verbundenheit feiern.
Von Dumaguete City erreicht man die Stadt mit Bus oder Minivan in etwa dreieinhalb bis vier Stunden und passiert dabei grüne Hügel und bunte Farmlandschaften. Zur Erkundung des nahegelegenen Vulkans und der Wanderwege sollte man festes Schuhwerk und Wasser mitbringen, da die Wege steil und bei schlechtem Wetter rutschig werden können.
In den Wäldern bei der Stadt steht ein uralter Baum, der über 1.000 Jahre alt sein soll und so massiv ist, dass 42 Menschen Hand in Hand seinen Stamm nicht umfassen können. Dieser Gigant ist ein besonderes Ziel für Reisende, die die natürliche Geschichte der Region erkunden möchten.
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