Buhi-See, Süßwassersee in Camarines Sur, Philippinen
Der Lake Buhi ist ein Süßwassersee in der Provinz Camarines Sur auf der Insel Luzon, eingebettet zwischen zwei Vulkangipfeln. Das Wasser wird heute zur Stromerzeugung und zur Bewässerung der umliegenden Felder genutzt.
Der See entstand im Jahr 1641, als ein starkes Erdbeben einen gewaltigen Erdrutsch auslöste, der ein natürliches Staudamm bildete und so das Becken füllte. Dieser geologische Vorgang veränderte die Landschaft grundlegend und gab dem Ort seine heutige Form.
Die Fischer rund um den See verwenden traditionelle Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden, darunter kleine Bambusflöße und Netze, die man auch heute noch auf dem Wasser sehen kann. Der See ist der Mittelpunkt des alltäglichen Lebens im Ort Buhi, wo Fischmärkte und Anlegestellen das Bild des Ufers prägen.
Der See liegt in einer hügeligen Gegend, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und früh am Morgen aufbrechen, um die beste Sicht auf das Wasser und die Umgebung zu haben. Wer das Ufer erkunden möchte, sollte die lokalen Fischer fragen, da sie oft die zugänglichsten Wege kennen.
Im See lebt der Sinarapan, ein winziger Süßwasserfisch, der zu den kleinsten kommerziell genutzten Fischen der Welt gilt. Er wird in der lokalen Küche verwendet und kann auf Märkten rund um den See in getrockkneter oder frischer Form gefunden werden.
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