Ormoc, Verwaltungszentrum in West-Leyte, Philippinen
Ormoc ist eine Verwaltungsstadt in der westlichen Provinz Leyte auf den Philippinen und breitet sich über eine flache Ebene am Kopf der Ormoc-Bucht aus. Die Stadt verbindet sich mit dem Camotes-Meer und liegt in einer landwirtschaftlich geprägten Region der östlichen Visayas.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute sich die Stadt aus Trümmern wieder auf, nachdem US-Truppen sie im Dezember 1944 von japanischer Kontrolle befreit hatten. Diese Nachkriegsjahre brachten einen umfassenden Wandel in der Struktur und Entwicklung der Siedlung.
Der Name leitet sich von ogmok ab, einem alten visayanischen Wort für Tieflandebene, das die Lage an der Bucht beschreibt. Zuckerrohrfelder prägen noch heute die Landschaft rund um die Stadt und erinnern an ihre landwirtschaftliche Tradition.
Die Stadt liegt an der Küste und ist über Straßen mit anderen Teilen von Leyte verbunden, was sie zu einem Durchgangspunkt für Reisende macht. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet hier Zugang sowohl zu ländlichen Gebieten als auch zur Küste der Bucht.
Der Tongonan Hot Spring National Park in der Nähe enthält geothermale Quellen, die zur Stromerzeugung für weite Teile der umliegenden Gebiete genutzt werden. Diese Kraftwerke machen die Region zu einem Beispiel für erneuerbare Energiegewinnung auf den Philippinen.
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