Calauit Island, Naturschutzgebiet im Calamian-Archipel, Philippinen.
Calauit Island ist eine Insel im Calamian-Archipel auf den Philippinen, die als Wildschutzgebiet ausgewiesen ist und aus Grasland, Wäldern und Küstenstreifen besteht. Die Insel liegt nahe der Nordwestküste von Busuanga und bietet verschiedenen Tierarten Lebensraum, darunter sowohl einheimische als auch afrikanische Wildtiere.
Im Jahr 1976 erließ Präsident Marcos ein Dekret, das die Insel in ein Wildschutzgebiet umwandelte, woraufhin die dort lebende Bevölkerung der Tagbanwa umgesiedelt wurde. Kurz darauf wurden Giraffen, Zebras und andere afrikanische Tiere aus Kenia auf die Insel gebracht, um dort eine neue Tierpopulation aufzubauen.
Der Name der Insel leitet sich vom Tagalog-Wort für eine bestimmte Art von Meeresschnecke ab, was auf die enge Verbindung der ursprünglichen Bewohner zum Meer hinweist. Heute kommen Besucher vor allem, um die afrikanischen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, und der Anblick von Giraffen vor einer tropischen Kulisse ist etwas, das sich ins Gedächtnis einprägt.
Die Insel wird in der Regel über den Flughafen Coron erreicht, gefolgt von einer Bootsfahrt zum Anleger. Ein Besuch lohnt sich am meisten in den frühen Morgenstunden, wenn die Tiere aktiver sind und die Hitze noch erträglich ist.
Die Giraffen und Zebras auf Calauit sind Nachkommen einer Gruppe von Tieren, die auf Einladung der philippinischen Regierung aus Kenia geschickt wurden, um sie vor dem Aussterben zu schützen. Jahrzehnte später haben sie sich so gut angepasst, dass sie in den Wäldern und Graslandschaften der Insel völlig selbstständig leben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.