Augusto P. Hizon House, Denkmalgeschütztes Haus in San Fernando, Philippinen
Das Augusto P. Hizon Haus steht an der Consunji Street und zeichnet sich durch eine gewundene Treppe und einen mit mediterranen Machuca-Kacheln aus den 1900er Jahren dekorierten Portikus aus. Die Fassade und inneren Räume zeigen die charakteristische Mischung aus lokalen und ausländischen Einflüssen, die diesen Wohnbau prägen.
Das Haus wurde 1874 erbaut und gehörte ursprünglich Maria Salome Hizon, einer Krankenschwester des Roten Kreuzes während der Philippinischen Revolution. Das Anwesen wechselte später zu ihrem Bruder Ramon Hizon über und dokumentiert damit eine Familiengeschichte dieser Periode.
Das Haus zeigt eine Mischung aus viktorianischem Bahay na Bato und amerikanischer Kolonialarchitektur, die die Verschmelzung verschiedener Baustile in der Philippinen widerspiegelt. Die Kombination dieser Einflüsse ist in den Details wie Verzierungen und Strukturen sichtbar, die eine spezifische Epoche lokaler Architekturentwicklung darstellen.
Der Zugang zum Haus erfolgt über die Consunji Street in der Altstadt von San Fernando, wo mehrere geschützte Gebäude in unmittelbarer Nähe stehen. Die beste Zeit zum Erkunden ist tagsüber, wenn die Straße lebendig ist und die Architekturdetails bei Tageslicht deutlich zu sehen sind.
Die farbigen Machuca-Kacheln am Eingang bilden geometrische Muster, die zeigen, wie mediterrane Handwerkstechniken ihren Weg über den Seehandel auf die Philippinen fanden. Diese spezielle Fliesensorte war damals ein Statuszeichen wohlhabender Familien in der Region.
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