Westphilippinisches Meer, Meeresgebiet in den westlichen Philippinen.
Das Westphilippinische Meer erstreckt sich von der Westküste Luzons bis zu mehreren abgelegenen Inselgruppen und umfasst flache Riffe sowie tiefere Kanäle. Die Wassergrenze umfasst Teile des Kontinentalschelfs und reicht bis in offene Meeresgebiete, die verschiedene Tiefen aufweisen.
Die philippinische Regierung benannte diesen Teil des Südchinesischen Meeres durch eine Verwaltungsverordnung offiziell um. Der Name wurde eingeführt, um die nationale Zuständigkeit über bestimmte Gewässer und Inseln westlich des Archipels zu betonen.
Küstendörfer entlang der Westküste Luzons verlassen sich auf diese Gewässer für ihren Lebensunterhalt und nutzen Auslegerboote für den täglichen Fang. Fischer bewahren Kenntnisse über Meeresströmungen und Laichgebiete, die über Generationen weitergegeben wurden.
Zugang zu diesen Gewässern erfolgt hauptsächlich von Küstengemeinden in Zambales und Bataan aus, wo lokale Häfen als Ausgangspunkte dienen. Bedingungen variieren je nach Monsunzyklen, wobei ruhigere Perioden zwischen März und Mai auftreten.
Eine internationale Schiedsgerichtsentscheidung aus dem Jahr 2016 erkannte philippinische Rechte in diesen Gewässern rechtlich an. Das Urteil basierte auf modernen Seerechtskonventionen und wies frühere Ansprüche zurück, die auf historischen Karten beruhten.
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