Mindoro, Große Insel auf den westlichen Philippinen
Mindoro ist eine Insel im westlichen Teil der Philippinen, wo Berge sich über den größten Teil der Fläche erstrecken und die höchsten Gipfel fast bis zur Wolkendecke reichen. Entlang der Küste reihen sich Sandstrände und kleine Fischerdörfer aneinander, während das Innere dicht mit Wäldern bedeckt ist.
Händler aus China kamen vor Jahrhunderten hierher und tauschten Keramik gegen lokale Produkte wie Honig und Bienenwachs. Später bauten spanische Missionare Kirchen in den Küstenorten und versuchten, die Bewohner zu bekehren.
Die Mangyan sprechen mehrere verschiedene Sprachen und weben Körbe aus Rattan, die sie auf Märkten in den Küstenorten verkaufen. Ihre Häuser aus Bambus und Palmblättern stehen auf Stelzen in den Bergdörfern, wo sie Reis und Süßkartoffeln anbauen.
Fähren legen mehrmals täglich von Batangas ab und erreichen verschiedene Häfen auf der Insel nach etwa drei Stunden. Wer ins Innere reisen möchte, sollte einen Geländewagen mieten, da viele Bergstraßen unbefestigt und steil sind.
Der Tamarau, ein kleiner Wasserbüffel, lebt nur hier und versteckt sich tagsüber im dichten Unterholz der Berghänge. Besucher sehen ihn selten, aber Ranger kennen Stellen, wo man morgens Spuren und Fährten findet.
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