Fort Mills, Militärfestung auf der Insel Corregidor, Philippinen
Fort Mills ist eine ehemalige amerikanische Militärfestung auf der Insel Corregidor auf den Philippinen. Die Anlage erstreckt sich über drei Höhenbereiche (Topside, Middleside und Bottomside) und war ursprünglich durch ein elektrisches Bahnsystem verbunden.
Die United States Army Corps of Engineers erbauten Fort Mills zwischen 1904 und 1910 als Verteidigungsanlage für die Manila Bay. Die Festung wurde während des Zweiten Weltkriegs bombardiert und ist seitdem teilweise erhalten geblieben.
Der Malinta-Tunnel im Fort Mills diente während des Zweiten Weltkriegs als Militärkommandozentrum und Zufluchtsort für philippinische Zivilisten. Die Tunnel zeigen heute, wie Menschen in dieser Zeit zusammenlebten und arbeiteten.
Besucher können das Fort Mills per Fähre von Manila aus erreichen und erkundigen die Ruinen dann meist zu Fuß oder mit geführten Touren. Festes Schuhwerk und Wasser sind empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und wenig Schatten bietet.
Die Insel beherbergt eine der größten Sammlungen erhaltener amerikanischer Küstenschutzwaffen, darunter zwölf 12-Zoll-Kanonen. Diese Waffen zeigen die Feuerkraft, die einst die gesamte Bucht schützen sollte.
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