Batan-Inseln, Inselgruppe im Norden von Luzon, Philippinen
Die Batan-Inseln sind eine Inselgruppe im Norden der Philippinen mit vierzehn Inseln, von denen nur vier größere bewohnt sind. Das Archipel erstreckt sich in der Luzon-Straße und wird von Korallenküsten und unterschiedlichen Höhenlagen geprägt.
Die Inseln erlebten während des Zweiten Weltkriegs 1941 die Ankunft japanischer Streitkräfte, die den Flugplatz bei Basco kontrollierten. Diese militärische Periode markierte einen Wendepunkt in der modernen Geschichte des Archipels.
Die Ivatan-Bevölkerung bewahrt ihre Traditionen durch Steinhauskonstruktionen und Webtechniken, die an häufige Taifune angepasst sind. Diese handwerklichen Methoden prägen bis heute das Alltagsbild und die Architektur der Inseln.
Zwischen den Inseln verkehren Fährschiffe ab dem Hafen von Basco, während Flugverbindungen zum Festland ebenfalls von dort aus verfügbar sind. Die Orientierung ist einfach, da sich die meisten Dienstleistungen auf den bewohnten Inseln konzentrieren.
Der Berg Iraya auf Batan Island ragt 1.009 Meter empor und gilt als die höchste Erhebung der Inselgruppe. Seine letzte vulkanische Aktivität fand vor mehreren Jahrhunderten statt.
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