Gilgit, Bergstadt in Gilgit-Baltistan, Pakistan
Gilgit liegt auf 1500 Metern Höhe am Zusammenfluss der Flüsse Gilgit und Hunza, umgeben von den Gipfeln des Karakorum-Gebirges. Die Straßen verlaufen in einem engen Tal, wo Händlerviertel und Wohngebiete zwischen steilen Felswänden gedrängt sind.
Buddhistische Handschriften aus dem Jahr 1931 zeigten die Bedeutung als religiöses Zentrum in der Antike, und diese Texte werden heute in britischen und indischen Archiven aufbewahrt. Die Lage am Knotenpunkt alter Handelswege brachte im Laufe der Jahrhunderte persische, chinesische und indische Einflüsse zusammen.
Der Name stammt von dem Wort Ghallít aus der Shina-Sprache und beschreibt diese Bergsiedlung seit Jahrhunderten. Auf den Märkten tauschen Händler getrocknete Aprikosen und Nüsse mit Reisenden, während die Bewohner in den umliegenden Dörfern Walnussbäume pflegen.
Die Karakoram-Autobahn verbindet den Ort mit größeren pakistanischen Zielen, während der örtliche Flughafen Direktflüge nach Islamabad bei günstigen Wetterbedingungen bietet. Geschäfte und Teeläden schließen freitags nachmittags für das Gebet und öffnen später wieder.
Die Flüsse tragen unterschiedlich gefärbtes Sediment, sodass man an ihrer Vereinigung eine sichtbare Linie zwischen grauem und braunem Wasser beobachten kann. Dieser natürliche Anblick verändert sich je nach Jahreszeit und Schneeschmelze in den umliegenden Bergen.
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