Takht-i-Bahi, Buddhistisches Kloster in Mardan, Pakistan.
Takht-i-Bahi ist ein Klosterruinenplatz in den Hügeln von Mardan und besteht aus vier Hauptbereichen: dem Stupa-Hof, Mönchszellen, einem Tempelbezirk und Tantric-Gebäuden aus lokalem Stein. Die gesamte Anlage verteilt sich über mehrere terrassierte Plattformen, die in die Berghänge geschnitten wurden.
Das Kloster wurde im 1. Jahrhundert gegründet und blieb bis ins 7. Jahrhundert aktiv, während verschiedene regionale Mächte wie die Indo-Parther und Kushaner die Gegend kontrollierten. Die lange Nutzungsperiode zeigt, wie wichtig dieser Ort für Handelsrouten und spirituelle Reisende war.
Der Name des Ortes verbindet persische Wörter für Thron und Wasser und spiegelt den Austausch zwischen buddhistischen und persischen Kulturen wider. Diese Mischung sieht man überall in den Steinarbeiten und den Grundrissen der Gebäude.
Der Platz liegt etwa 15 Kilometer von Mardan entfernt, und die Ruinen sitzen 150 Meter über der Ebene. Um die gesamte Anlage zu sehen, muss man die Wege hinaufgehen, aber die Aussicht von oben rechtfertigt die Anstrengung.
Die Anlage enthält zahlreiche Meditationszellen und Versammlungshallen, die in die Bergseite integriert sind. Diese kleineren Räume zeigen, wie Mönche ihren Alltag an diesem Ort lebten und beteten.
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