Loriyan Tangai, Buddhistische Ausgrabungsstätte in Gandhara, Pakistan
Loriyan Tangai ist eine archäologische Stätte im Gandhara-Gebiet mit mehreren Stupas und religiösen Gebäuden aus buddhistischer Zeit. Der Komplex enthält Überreste verschiedener Strukturen, aus denen während Grabungen zahlreiche Skulpturen und Artefakte freigelegt wurden.
Die Stätte wurde 1896 von Alexander Caddy untersucht, der die gefundenen Objekte zum Indian Museum in Kalkutta brachte. Diese frühe Ausgrabung war wichtig für die Erhaltung und Erforschung der Artefakte aus dieser buddhistischen Siedlung.
Die buddhistische Kunstwerke an diesem Ort vermischen westliche und lokale Stile, wobei Figuren Kleidung tragen, die zeitgenössischen Indo-Skythen ähnelt. Besucher können diese Mischung heute in den erhaltenen Werken sehen, die zeigt, wie verschiedene Kulturen hier zusammenkamen.
Als Ausgrabungsstätte ist der Ort heute hauptsächlich an ihrem gegenwärtigen Zustand zu sehen, mit erhaltenen Fundamenten und Überresten religiöser Gebäude. Die meisten Artefakte wurden bereits in Museen verlegt, daher konzentriert sich ein Besuch auf die Überreste vor Ort und die Landschaft des antiken Gandhara.
Einige der gefundenen Artefakte, darunter ein Buddha-Sockel mit einer Inschrift, werden heute in das British Museum aufbewahrt. Diese Verbreitung der Funde über mehrere Museen hat es ermöglicht, dass Gelehrte verschiedene Werkstätten und Techniken der lokalen Kunstproduktion vergleichen konnten.
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