Hauptstadtterritorium Islamabad, Bundesgebiet in Pakistan
Das Islamabad Capital Territory ist eine Bundesverwaltungszone im Norden Pakistans, die sich über rund 900 Quadratkilometer (etwa 350 Quadratmeilen) am Rand des Pothohar-Plateaus erstreckt. Die Region grenzt an die Margalla-Hügel und umfasst neben der Hauptstadt auch umliegende Gebiete mit Parks, Forschungszentren und Wohnvierteln.
Die Verwaltungszone entstand 1970, als die Regierung sie aus der Provinz Punjab herauslöste, um einen eigenen Bundesbezirk für die neue Hauptstadt einzurichten. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Gebiet durch Zuzug aus anderen Landesteilen und durch den Ausbau von Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
Die Hauptstadtregion trägt einen Namen, der aus zwei Wörtern stammt und Islam mit einer persischen Endung verbindet, die Stadt bedeutet. In Wohnvierteln und öffentlichen Bereichen sieht man oft die Verbindung von modernen Glasfassaden mit traditionellen Elementen wie verzierten Gittern und Innenhöfen.
Wer sich in der Zone bewegt, findet breite Straßen und übersichtliche Sektorennummern, die die Orientierung erleichtern. Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungsgebäude liegen zentral und sind tagsüber gut erreichbar.
Die Verwaltungszone erreicht eine Alphabetisierungsrate von rund 95 Prozent und liegt damit weit über dem Landesdurchschnitt. Mehrere große Forschungseinrichtungen und Universitäten befinden sich im Gebiet und ziehen Studierende aus dem ganzen Land an.
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