West Pakistan, Ehemalige Verwaltungsregion in Südasien, Pakistan.
West-Pakistan war ein historisches Verwaltungsgebiet in Sudasien, das das heutige Territorium Pakistans umfasste und an Afghanistan, Indien und den Iran grenzte. Das Gebiet hatte Zugang zum Arabischen Meer und war in mehrere Provinzen und Verwaltungsbezirke unterteilt.
Das Gebiet entstand im Oktober 1955 durch die One-Unit-Politik, die mehrere Provinzen zu einer einzigen Verwaltungseinheit zusammenfasste. Diese Reorganisation bestand bis 1970, als die administrative Struktur aufgelost wurde.
Die Region beherbergte mehrere ethnische Gruppen wie Punjabis, Paschtunen, Sindhis, Muhajirs und Belutschen, von denen jede ihre eigenen Sprachen und Traditionen pflegte. Diese Vielfalt prägte das tägliche Leben und die lokalen Bräuche in verschiedenen Landesteilen.
Rawalpindi diente bis 1965 als Hauptstadt, danach ubernahm Islamabad diese Funktion bis 1970. Wer sich mit dieser Zeit beschaftigt, sollte verstehen, dass es sich um eine historische administrative Region handelt, die heute nicht mehr als solche existiert.
Das Gebiet war durch etwa 1600 Kilometer indisches Land von East Pakistan getrennt, was fur eine einheitliche Nation eine logistische Herausforderung darstellte. Diese extreme geografische Trennung machte die Verwaltung und Kommunikation zwischen den beiden Teilen besonders schwierig.
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