Grabmal der Bibi Jawindi, Sufi-Heiligtum in Uch, Pakistan
Das Grabmal der Bibi Jawindi ist eine achteckige Struktur in Uch mit drei Geschossen und einer Kuppel, die islamische Inschriften und Mosaikkacheln zeigt. Die Verzierungen und die geometrische Form spiegeln die Handwerkskunst der Zeit wider.
Das Grabmal wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ehrt Bibi Jawindi, die Urenkelin des prominenten Sufi-Führers Jahaniyan Jahangasht. Diese Periode markierte die Verbreitung sufistischer Praktiken in der Region Punjab.
Das Grabmal symbolisiert die Suhrawardiyyah-Orden innerhalb des sunnitischen Islam und wird von Sufis als Ort der spirituellen Verehrung besucht. Besucher können hier sehen, wie die religiöse Stätte in den alltäglichen Glaube der Menschen eingebunden ist.
Der Standort ist von großen Städten in Punjab erreichbar und wird am besten tagsüber besucht, da die Beleuchtung begrenzt ist. Besucher sollten mit einfachen Bedingungen rechnen und gutes Schuhwerk mitbringen, da der Untergrund uneben ist.
Das Grabmal zeigt nur noch die Hälfte seiner ursprünglichen Form aufgrund der verheerenden Überschwemmungen von 1817. Diese Verluste machen sichtbar, wie Naturgewalten über Jahrhunderte hinweg selbst monumentale Strukturen verändern.
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