Allama Iqbal Open University, Fernuniversität in Islamabad, Pakistan.
Die Allama Iqbal Open University ist eine Fernuniversität in Islamabad, die Studienprogramme vom Schulabschluss bis zur Doktorarbeit anbietet. Das Netzwerk umfasst 44 Regionalzentren, die über das ganze Land verteilt sind und den Zugang zu Bildung in entlegenen Provinzen ermöglichen.
Das pakistanische Parlament gründete die Einrichtung 1974 als erste offene Universität in Asien nach britischem Vorbild. Die Gründer wollten Bildung für Menschen zugänglich machen, die aufgrund geografischer oder sozialer Barrieren nicht an regulären Hochschulen studieren konnten.
Die Universität trägt den Namen des Dichters Muhammad Iqbal, der auf dem indischen Subkontinent für seine philosophischen Schriften bekannt ist. Studierende aus ländlichen Gebieten nutzen die Fernkurse oft neben ihrer Arbeit in Landwirtschaft oder Handwerk, was das soziale Gefüge vieler Dörfer verändert hat.
Studierende erhalten Unterrichtsmaterial per Post und können Vorlesungen über das Fernsehen verfolgen, wobei das Internet zunehmend genutzt wird. Viele Regionalzentren bieten Beratungsgespräche und Prüfungen an, die mehrmals im Jahr stattfinden.
Die nationale Postverwaltung gab 1999 zum 25-jährigen Bestehen eine Sonderbriefmarke heraus, die das Hauptgebäude zeigt. Mehr als eine Million Menschen studieren gleichzeitig, was die Einrichtung zu einer der größten Hochschulen weltweit macht.
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