Stettin, Hafenstadt in Westpommern, Polen
Szczecin liegt am Delta der Oder nahe der Ostsee und präsentiert sich mit breiten Alleen, imposanter Architektur und mehreren Wasserläufen, die das Stadtbild durchziehen. Die weitläufigen Plätze und Grünanlagen verbinden verschiedene Viertel miteinander, während der Fluss das gesamte Zentrum durchquert und dem Ort seinen maritimen Charakter verleiht.
Die Stadt entwickelte sich im Mittelalter zu einem Handelsposten der Hanse, bevor sie 1648 unter schwedische Herrschaft fiel. Nach dem Großen Nordischen Krieg wechselte sie 1720 zu Preußen und durchlief mehrere politische Umbrüche bis ins 20. Jahrhundert.
Die weitläufigen Parks und Grünflächen dienen als Treffpunkte, wo Familien sonntags spazieren gehen und Studierende auf den Wiesen sitzen. Die Cafés entlang der Hauptstraßen füllen sich nachmittags mit Anwohnern, die hier Gespräche führen und die entspannte Atmosphäre genießen.
Die vielen Brücken und Fußgängerzonen erleichtern das Erkunden zu Fuß, wobei die wichtigsten Orte über gut sichtbare Hauptstraßen miteinander verbunden sind. Wer sich orientieren möchte, kann den Flusslauf nutzen, der als natürliche Achse durch die Stadt verläuft.
Eine kilometerlange Terrasse namens Wały Chrobrego ragt über dem Fluss auf und präsentiert drei große Gebäude aus den frühen 1900er-Jahren in einer Reihe. Der Ausblick von oben zeigt das Zusammentreffen von Wasser, Hafenanlagen und den dahinter liegenden Wohnvierteln.
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