Skierniewice, Industrie- und Forschungsstadt in der Woiwodschaft Łódź, Polen
Skierniewice liegt auf der Flachebene zwischen Łowicz und Błonie, umgeben von Wäldern im Norden und Westen, die der Stadt eine ruhige Umgebung verleihen. Straßen ziehen sich durch ein Zentrum mit älteren Wohngebäuden neben moderneren Industrie- und Forschungseinrichtungen, die mit dem Obstanbau verbunden sind.
Die Siedlung erhielt im Jahr 1457 Stadtrechte und entwickelte sich zu einem Handelszentrum zwischen Toruń und Lemberg auf mittelalterlichen Handelsrouten. Die Eisenbahnlinie nach Wien wurde 1845 eröffnet und brachte neue Verbindungen und wirtschaftliches Wachstum in die Region.
Der Name leitet sich vom polnischen Wort für Pelzhändler ab, was auf eine alte Handwerkergemeinschaft hinweist, die einst in dieser Gegend tätig war. Heute pflegt die Stadt eine Verbindung zum Obstanbau, und lokale Feste feiern oft die Ernte mit frischen Produkten aus der Region.
Die Stadt liegt auf halbem Weg zwischen Warschau und Łódź und bietet direkte Bahnverbindungen zu beiden Städten innerhalb von etwa einer Stunde. Wer das historische Zentrum erkunden möchte, findet viele Orte zu Fuß erreichbar, während Parks und Forschungseinrichtungen am Stadtrand liegen.
Der Bischofspalast aus dem 15. Jahrhundert steht neben einem Park, der von einer älteren Klosteranlage übriggeblieben ist. Ein klassizistisches Tor aus den Jahren 1779 bis 1780 markiert den Eingang und zeigt noch heute feine steinerne Details.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.