Iława, Stadtgemeinde in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen.
Iława ist eine Stadt an der Masurischen Seenplatte im Norden Polens, die sich entlang des Sees Jeziorak erstreckt und durch mehrere Wasserläufe mit den umliegenden Gewässern verbunden ist. Das Zentrum liegt auf einer sanften Anhöhe über dem Ufer und umfasst ein kompaktes Altstadtviertel, Wohngebiete aus verschiedenen Jahrzehnten und ein Netz von Parks und Grünflächen, die bis ans Wasser reichen.
Die Siedlung erscheint im 13. Jahrhundert in den Aufzeichnungen des Deutschen Ordens, der hier eine Burg errichtete und das Gebiet nach der Unterwerfung der altpreußischen Stämme kolonisierte. Im 15. Jahrhundert schloss sich der Ort dem Preußischen Bund an und kämpfte gegen den Orden, bevor er später unter polnische und dann wieder preußische Herrschaft fiel.
Im örtlichen Kulturzentrum findet jedes Jahr das Goldene Tarka Festival statt, das Jazzfans aus mehreren Ländern anzieht und im Sommer die Altstadt mit Freiluftkonzerten belebt. Der Name der Stadt stammt von dem See Jeziorak, an dessen Ufer sich das historische Zentrum entwickelt hat und heute Fußgängerzonen mit kleinen Cafés und Geschäften säumen.
Die Stadt ist von größeren Ortschaften etwa eine Autostunde entfernt und über Landstraßen gut zu erreichen, die durch Wälder und offene Felder führen. Der Bahnhof liegt nah am Zentrum, und viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar, während Fahrradwege entlang des Sees eine ruhige Möglichkeit bieten, die Umgebung zu erkunden.
Ein kurzer Signalruf erklingt täglich um Mittag vom Rathausturm, komponiert von einem lokalen Musiker, der mit wenigen Noten die Verbindung der Stadt zum Jazz ausdrücken wollte. Die Melodie variiert leicht mit den Jahreszeiten, da die Turmuhr mechanisch gesteuert wird und sich bei Temperaturwechseln minimal verschiebt.
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