Międzyrzec Podlaski, Stadtgemeinde im Landkreis Biała Podlaska, Polen.
Międzyrzec Podlaski ist eine Stadt in der Provinz Biała Podlaska im Osten Polens, die sich auf einem Gebiet von etwa 20 Quadratkilometern entlang des Flusses Krzna erstreckt. Das Gemeindegebiet liegt auf einer Höhe von 148 Metern und wird von dieser geografischen Lage geprägt.
Der Ort erhielt seine Stadtrechte in den 1390er-Jahren, als König Władysław Jagiełło das Gebiet dem Ritter Abraham Chamiec aus Kleinpolen verlieh. Dieses frühe königliche Privileg war das Fundament für die urbane Entwicklung der Siedlung.
Das Stadtzentrum zeigt sich mit traditionellen Backsteingebäuden rund um den Marktplatz, die Fenster und Türen mit kunstvollen Schmiedeeisen-Verzierungen zieren. Besucher sehen in diesen Elementen die lokale Handwerkstradition und das Selbstverständnis einer etablierten östlichen Siedlung.
Die Stadt liegt an wichtigen nationalen Straßen und ermöglicht gute Verbindungen zu größeren Zentren in der Region. Besucher finden hier eine typische östliche Kleinstadt mit überschaubarem Grundriss und leichter Orientierung.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt ein bedeutender Exportzentrum für Schweineborsten, die in ganz Europa und Russland verkauft wurden. Diese Spezialproduktion machte den Ort über die Region hinaus bekannt.
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