Woiwodschaft Ermland-Masuren, Verwaltungsbezirk im Norden Polens.
Das Woiwodschaft Ermland-Masuren ist eine Verwaltungseinheit im nordöstlichen Polen, die sich über bewaldete Hügel, Wasserwege und kleine Städte erstreckt. Die Region umfasst ausgedehnte Waldgebiete und Seenlandschaften, die sich zwischen landwirtschaftlichen Flächen und ländlichen Siedlungen verteilen.
Das Gebiet wechselte nach dem Zweiten Weltkrieg von preußischer zu polnischer Kontrolle, was zu großen Bevölkerungsverschiebungen führte. Die alten Siedlungen wurden von Neuankömmlingen aus anderen Teilen Polens neu besiedelt und erhielten dabei neue polnische Namen.
Die Region trägt zwei Namen in ihrem Titel, die von verschiedenen historischen Gruppen stammen, die hier lebten und arbeiteten. Besucher finden heute zweisprachige Ortsschilder und Kircheninschriften, die beide Traditionen widerspiegeln und zeigen, wie sich verschiedene Kulturen über Jahrhunderte hinweg in der Landschaft niedergelassen haben.
Die Hauptstadt Olsztyn dient als Verkehrsknotenpunkt und bietet Bahnverbindungen zu anderen polnischen Städten sowie Zugang zu den umliegenden ländlichen Gebieten. Viele kleinere Orte sind mit dem Bus oder Auto besser erreichbar, insbesondere entlang der Seeufer und in den bewaldeten Gebieten.
Der Łuknajno-See trägt gleich zwei internationale Schutzbezeichnungen und zählt damit zu den am strengsten geschützten Feuchtgebieten Europas. Er liegt inmitten eines größeren Naturschutzgebiets und wird vor allem wegen seiner seltenen Wasservögel und seiner besonderen Wasserpflanzen bewahrt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.