Wolfsschanze, Militärisches Hauptquartier in Kętrzyn, Polen.
Wolfsschanze ist eine militärische Kommandozentrale in den Wäldern bei Kętrzyn im Nordosten Polens. Die Anlage besteht aus rund 80 getarnten Gebäuden, darunter massiven Betonbunkern, die zwischen Bäumen verstreut liegen und durch ehemalige Minenfelder und Stacheldrahtzäune getrennt waren.
Die deutsche Militärleitung baute die Anlage zwischen 1940 und 1941 als Hauptquartier für die Ostfront. Sie diente bis 1944, als die Truppen den Komplex sprengten und nach Westen flohen.
Der Name kommt vom Rastenburg des Deutschen Ordens, während die Betonbauten heute an die schweren Jahre des Zweiten Weltkriegs erinnern. Einige der noch stehenden Bunker zeigen die massiven Mauern und verdeckten Eingänge, die damals als Schutz dienten.
Besucher können die Anlage täglich mit geführten Touren erkunden, die durch die Ruinen und erhaltene Bunker führen. Gutes Schuhwerk hilft auf den unebenen Wegen zwischen den weit verstreuten Bauten.
Oberst Claus von Stauffenberg brachte am 20. Juli 1944 eine Bombe in eine Konferenz, um ein Attentat zu versuchen. Die Explosion fand in einer Holzbaracke statt, was die Wucht dämpfte und das Ziel überleben ließ.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
