Rumia, Stadt im Landkreis Wejherowo, Polen
Rumia ist eine Stadt im Landkreis Wejherowo im nördlichen Polen, die sich zwischen Wäldern und Hügeln unweit der Ostseeküste erstreckt. Mehrere Seen liegen innerhalb der Stadtgrenzen und sind durch markierte Wanderwege miteinander verbunden.
Die Siedlung entstand im 6. Jahrhundert vor Christus und wurde erstmals in den 1220er Jahren schriftlich erwähnt, als Herzog Swietopelk II sie einem Zisterzienserkloster schenkte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrmals die Herrschaft, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg Teil Polens wurde.
Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich von einem frühen slawischen Personennamen ab und erinnert an die Siedlungsgeschichte in dieser Gegend. Heute sieht man im Zentrum Wohnblöcke aus der Nachkriegszeit neben neueren Häusern und kleinen Parks, die von Familien zum Spazierengehen genutzt werden.
Die Stadtbahn Szybka Kolej Miejska verbindet den Ort mit Gdynia, Sopot und Danzig und fährt den ganzen Tag über regelmäßig. Wanderwege in den Wäldern sind gut markiert und das Gelände ist meist flach mit einigen sanften Steigungen.
Der Ort ist die größte polnische Stadt ohne Kreissitzfunktion und zählt mehr als 47.000 Einwohner. Diese administrative Besonderheit ergibt sich aus der Nähe zu den größeren Nachbarstädten in der Dreistadt.
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