Adlerhorst-Kulturweg, Mittelalterliche Burgenroute zwischen Krakau und Czestochowa, Polen
Der Adlernestpfad ist eine markierte Route, die sich über 163 Kilometer durch die polnischen Jura-Hochländer zwischen Krakau und Tschenstochau erstreckt und 25 mittelalterliche Festungsruinen verbindet. Die Burgen erheben sich auf Kalksteinklippen, die sich über die bewaldeten Hügel und offenen Täler der Region erheben.
Kasimir der Große ließ diese Verteidigungsanlagen im 14. Jahrhundert errichten, um die Handelswege nach Krakau vor Einfällen aus Böhmen und Schlesien zu sichern. Viele Festungen verfielen nach dem Dreißigjährigen Krieg, als ihre militärische Bedeutung schwand.
Der Name stammt von den Adlerhorst-Burgen, die auf schwer erreichbaren Kalksteinfelsen thronen und an Vogelnester erinnern. Wanderer begegnen heute lokalen Gruppen, die diese Festungen für historische Nachstellungen und mittelalterliche Veranstaltungen nutzen.
Der Pfad bietet sowohl Wander- als auch Radwege mit zahlreichen Zugangspunkten von nahegelegenen Ortschaften aus. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Hauptruinen, und lokale Beschilderungen weisen den Weg zu den einzelnen Burgen.
Die Burg Ogrodzieniec auf 515 Metern über dem Meeresspiegel enthält die größten Festungsreste entlang der Route. Ihre Ruinen dienten als Drehort für mehrere polnische Filme und Fernsehserien aus den 1970er Jahren.
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