Łuków, Kreisstadt in der Woiwodschaft Lublin, Polen
Łuków ist eine Kreisstadt im östlichen Polen, die als Verwaltungssitz der gleichnamigen Region dient und sich entlang des Flusses Krzna Południowa erstreckt. Die Bebauung umfasst Wohnblöcke aus verschiedenen Jahrzehnten, ein kleines Zentrum mit Rathaus und Geschäften sowie Grünflächen am Stadtrand, die von der nahen Landschaft geprägt werden.
Die Ansiedlung wird 1233 erstmals erwähnt und diente als befestigter Posten gegen litauische Überfälle aus dem Osten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Ortschaft schwer zerstört, erlebte danach aber Neuaufbau und industriellen Aufschwung durch Schuhproduktion und Fleischverarbeitung.
Der Ortsname stammt aus einer Zeit slawischer Besiedlung und verweist auf Grünflächen oder Auen, die das Tal des Flusses einst prägten. Heute lebt die Stadt von einfachen Geschäften, Märkten und gelegentlichen Volksfesten, bei denen man Trachten oder regionale Kunsthandwerksarbeiten sehen kann.
Der Bahnhof bietet direkte Verbindungen nach Warschau im Westen und nach Brest-Litowsk im Osten und dient als Umsteigepunkt für kleinere Ortschaften in der Umgebung. In der Innenstadt findet man Geschäfte, Banken und Imbisse, die tagsüber geöffnet sind, während die Außenbezirke ruhiger bleiben.
Nach dem Krieg wurde der Ort durch Łukbut bekannt, ein großes Werk, das Schuhe für den Export herstellte und vielen Einwohnern Arbeit bot. Heute sieht man noch Backsteinbauten der früheren Fabrik, die das industrielle Erbe sichtbar machen.
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