Golub-Dobrzyń, Mittelalterliche Burgstadt in Kujawien-Pommern, Polen
Golub-Dobrzyń ist eine Stadt an der Drwęca, die durch den Fluss in zwei Teile geteilt wird, wobei das gotische Schloss auf der östlichen Seite steht. Die historische Altstadt bietet Gassen mit alten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert sowie eine gotische Kirche, die das Zentrum prägt.
Die Festung wurde 1258 von den Deutschorden-Rittern erbaut und war lange Zeit ein wichtiger Wehrbau an der Ostgrenze ihres Territoriums. Die moderne Stadt entstand 1951 durch die Vereinigung von zwei früheren Siedlungen namens Golub und Dobrzyń.
Das Schloss zieht Besucher an, die sich für mittelalterliche Kämpfe interessieren, die während der Sommermonate auf dem Gelände stattfinden. Diese Veranstaltungen zeigen historische Kampftechniken und traditionelle Kleidung, die das Leben in der Zeit der Ordensritter nachvollziehbar machen.
Der Stadtkern ist kompakt und lässt sich zu Fuß erkunden, mit Hotels und Gästehäusern in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten verteilt. Die beste Zeit zum Besuch ist der Sommer, wenn Veranstaltungen im Schloss stattfinden und das Wetter angenehm ist.
Im Inneren des Schlosses gibt es eine kleine Nische, in die Besucher nach lokaler Überlieferung geheime Wünsche flüstern können. Die Nische soll mit Prinzessin Anna Vasa verbunden sein, die dort einmal gelebt haben soll und der Sage nach Wünsche erfüllt.
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