Drawsko Pomorskie, Verwaltungszentrum in Westpommern, Polen
Drawsko Pomorskie ist eine Stadt in der Westpommerschen Woiwodschaft an der Drawa. Der Ort liegt in einer waldreichen Gegend und hat Verbindungen zum nahegelegenen See Lubie.
Eine slawische Siedlung mit Festung entstand hier bereits im 7. Jahrhundert. Die Stadt erhielt 1297 Magdeburger Stadtrechte und wurde zum Zentrum der deutschen Kolonisation in der Region.
Der Ort wurde im Mittelalter als Handelszentrum gegründet und trägt bis heute Spuren dieser Vergangenheit in seinen Straßen. Die Altstadt zeigt noch immer die charakteristische Anordnung eines mittelalterlichen Markplatzes mit umliegenden Handwerkerbetrieben.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, da die wichtigsten Bereiche dicht beieinander liegen. Die natürliche Umgebung mit Fluss und See lädt zu Aktivitäten im Freien ein.
Im Jahr 1368 wurde hier ein Friedensvertrag zwischen dem Brandenburger Kurfürsten Otto VII. und dem polnischen König Kasimir III. unterzeichnet. Dieses Ereignis machte den Ort zu einem wichtigen Schauplatz der Diplomatie zwischen zwei benachbarten Mächten.
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