Wieluń, Mittelalterliches Stadtzentrum in Wieluń, Polen
Wieluń ist eine Stadt in Mittelpolen, etwa 80 Kilometer südwestlich von Łódź. Das Zentrum umfasst ein rechteckiges Straßennetz mit einem offenen Platz in der Mitte, umgeben von zwei- und dreistöckigen Bürgerhäusern mit Arkadengängen im Erdgeschoss.
Die Siedlung erhielt im 13. Jahrhundert Stadtrechte und lag an einer Handelsroute zwischen Schlesien und Großpolen. Nach den Zerstörungen von 1939 folgte in den Jahrzehnten nach dem Krieg ein schrittweiser Wiederaufbau der wichtigsten öffentlichen Gebäude und Wohnhäuser.
Der Name stammt von einer alten slawischen Wurzel und deutet auf eine Siedlung am Wasser hin. Heute dient der Marktplatz als Treffpunkt, wo Einwohner an Wochentagen einkaufen und sich am Wochenende zu öffentlichen Veranstaltungen versammeln.
Der Platz ist frei zugänglich und am besten zu Fuß zu erkunden, da die Wege eben und übersichtlich sind. Mehrere Bänke rund um den Markt laden zum Ausruhen ein, und im Sommer sorgen Bäume für Schatten.
Zu den noch sichtbaren Teilen der alten Befestigung gehört ein Wachturm an der Südostseite, den man vom Platz aus gut erkennen kann. Dieser Turm beherbergt heute ein kleines Museum, in dem Funde aus der Umgebung ausgestellt sind.
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