Wałbrzych, Industriezentrum in Niederschlesien, Polen
Wałbrzych ist eine Stadt im Woiwodschaft Niederschlesien in Polen, die sich über Täler und Hügel in etwa 350 Metern Höhe erstreckt. Die umliegenden Berge des mittleren Sudetengebirges rahmen die bebauten Gebiete ein und prägen das Stadtbild.
Die Stadt erhielt 1400 ihre Stadtrechte und wuchs durch Silber-, Blei- und Kohleabbau ab dem 14. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Bevölkerung grundlegend, als neue Bewohner aus anderen Regionen kamen.
Die Porzellanherstellung prägte die Stadt über Jahrhunderte und ihre Erzeugnisse sind heute in lokalen Sammlungen zu sehen. Mehrere Museen zeigen auch Werkzeuge und Ausrüstung aus den ehemaligen Kohlegruben, die das Leben der Bergarbeiter dokumentieren.
Der Ort funktioniert als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Niederschlesien und verbindet Reisende mit größeren Städten der Region. Das öffentliche Verkehrsnetz innerhalb der Stadt ist gut ausgebaut und erleichtert die Fortbewegung zwischen verschiedenen Vierteln.
Die nahegelegene Burg Książ mit ihren 415 Räumen zählt zu den drei größten Burganlagen in Polen. Ihr Bau erstreckte sich vom 13. bis ins 20. Jahrhundert und die Anlage thront auf einem Felsvorsprung über einem bewaldeten Tal.
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