Błędów-Wüste, Trockensee in Klucze, Polen
Das Błędów-Desert ist eine Sandlandschaft zwischen den Dörfern Błędów und Klucze, die sich über ein weitläufiges Gebiet im südlichen Polen erstreckt. Der feine Sand bildet flache Hügel und offene Flächen, die an Wüstenlandschaften in wärmeren Klimazonen erinnern.
Jahrhundertelang holzten Bergleute und Handwerker die Wälder ab, um Metalle zu schmelzen und Minen anzulegen. Mit der Zeit legte diese Abholzung glaziale Sandablagerungen frei, die sich zu einer ungewöhnlichen trockenen Landschaft entwickelten.
Der örtliche Name verbindet sich mit einer Legende über einen Teufel, der Sand über das Land verstreute, um reiche Silberadern unzugänglich zu machen. Wanderer begegnen heute dieser kargen Fläche als seltsamem Kontrast zur grünen Umgebung.
Der gelbe Wanderweg ab der Górna-Straße in Klucze führt in kurzer Zeit durch lichte Kiefernhaine und offene Flächen zum Sandgebiet. Die Wege sind meist eben, können aber bei Wind oder Hitze anstrengend werden.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Wehrmacht das sandige Gelände als Übungsplatz für Truppen, die für Nordafrika vorbereitet wurden. Soldaten trainierten hier Bewegungen und Taktiken für Operationen in ähnlichen Umgebungen.
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