Łazienki-Palast, Klassizistischer Palast im Königlichen Łazienki-Park, Warschau, Polen
Der Łazienki-Palast ist ein neoklassizistisches Schloss auf einer künstlichen Insel in Warschau, das durch zwei Säulenbrücken mit den umliegenden Gärten verbunden ist. Der weiße Bau erhebt sich direkt aus dem Wasser und zeigt eine symmetrische Fassade mit korinthischen Säulen und einem Dreiecksgiebel über dem mittleren Teil.
Tylman van Gameren errichtete das barocke Badehaus im Jahr 1689 für den Großmarschall der Krone. König Stanisław August Poniatowski ließ es zwischen 1772 und 1793 in eine königliche Residenz umbauen.
Der Name erinnert an die ursprüngliche Funktion als Badehaus, die noch heute in der Architektur sichtbar ist. Besucher bemerken die königlichen Gemächer mit originalen Möbeln und Wanddekorationen, die das Leben am polnischen Hof des achtzehnten Jahrhunderts zeigen.
Führungen durch die königlichen Räume finden dienstags bis sonntags in mehreren Sprachen statt und dauern etwa eine Stunde. Die oberen Stockwerke sind über Treppen erreichbar, während das Erdgeschoss für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.
Das Gebäude spiegelt sich bei ruhigem Wetter perfekt im See und verdoppelt sein Erscheinungsbild im Wasser. Diese Reflexion war ein bewusster Teil des architektonischen Entwurfs, den der König selbst mitgestaltete.
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