Busko-Zdrój, Medizinischer Kurort in der Woiwodschaft Swietokrzyskie, Polen
Busko-Zdrój ist eine Kurstadt in der Woiwodschaft Heiligkreuz in Polen, die für ihre Schwefel- und Mineralquellen bekannt ist. Die Kureinrichtungen verteilen sich auf mehrere Sanatorien und Behandlungszentren, die mit modernen Anlagen zur Hydrotherapie und Schlammbehandlung ausgestattet sind und sich auf die Nutzung der lokalen natürlichen Heilmittel stützen.
Die ersten schriftlichen Erwähnungen der Heilquellen stammen aus dem 13. Jahrhundert, als König Bolesław V. einem Kloster das Recht zur Nutzung der Mineralwasser verlieh. Der Ausbau zum modernen Kurort begann im 19. Jahrhundert mit der Errichtung der ersten Badeanlagen und Sanatorien für Patienten aus ganz Polen und den Nachbarländern.
Der Name der Stadt leitet sich von den Schwefelquellen ab, die bereits im Mittelalter bekannt waren und heute noch im Zentrum der Kurbetriebe stehen. Besucher sehen im Kurpark Brunnenpavillons, in denen das mineralhaltige Wasser zur Trinkkur angeboten wird, während die Gärten mit Kolonnaden und Ruhebänken zur Erholung zwischen den Behandlungen einladen.
Die meisten Behandlungen erfordern eine ärztliche Voruntersuchung, die vor Ort in den Kliniken durchgeführt wird, daher sollten Besucher mehrere Tage für eine vollständige Kur einplanen. Die Wege im Kurpark sind gut begehbar und die Hauptbereiche sind auch bei eingeschränkter Mobilität zugänglich, da viele Patienten mit Rollstühlen oder Gehhilfen unterwegs sind.
Die Schwefelquellen hier gehören zu den stärksten in Mitteleuropa und setzen bei Kontakt mit Luft einen charakteristischen Geruch frei, der in der gesamten Innenstadt wahrnehmbar ist. Das umliegende Gebiet bleibt seit Jahrzehnten frei von Schwerindustrie, was die Reinheit der Luft und die Wirksamkeit der Kur unterstützt.
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